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Mit dem NDR selbst einmal Redakteur sein

Newcomernews 2 2018 0040Heute war für die Schüler der Wahlpflichtgruppe Schülerzeitung ein aufregender und anstrengender Tag, denn das 2. Modul des Projektes "Newcomernews" vom NDR sollte an unserer Schule stattfinden. Während wir im Modul 1 mehr die Zuschauer waren und uns im Landesfunkhaus Schwerin alles anschauen und etwas ausprobieren konnten, hieß es heute selbst zu recherchieren zum Thema "Schulgeld" oder richtig gesagt "Grenzbetrag".

Bereits vor dem Unterricht räumten wir den Raum 1.07 um, damit daraus ein Konferenzraum werden konnte. Nach einer kurzen Einweisung warteten wir, dass das NDR-Mobil auf den Schulhof rollt. Als es dann kam, stieg die Spannung bei allen. Aufregung und Freude kam auf, als die Technik ausgepackt wurde und Smartphones, Kameras, Laptops in Betrieb genommen wurden.

WK III und WK II in Malchin zum Regionalfinale

Regionalfinale VB 2018 0013Bereits am 16.01.2018 reisten unsere Jungen der WK III zum Regionalfinale Volleyball, des Bundeswettbewerbs der Schulen „Jugend trainiert für Olympia“, nach Malchin. Die Gegner kamen aus Pasewalk, aus Burg Stargard und vom Gymnasium Malchin. Im ersten Satz gegen Pasewalk schien dann auch alles klar, unsere Jungs gewannen. Den 2. Satz mussten sie dann unerwartet abgeben und verloren auch den Tiebreaksatz. Noch war nichts verloren, es folgte Burg Stargard und wieder setzten sich unsere Jungs anfangs durch, aber auch hier folgte der Satzverlust und eine Niederlage. Im 3. Satz zeigte unsere Mannschaft dann endlich was in ihnen steckt und ließen den Malchinern keine Chance. Für eine Qualifizierung zum Landesfinale war es zwar zu spät, aber der 3. Platz und das gute letzte Spiel retteten dann die Ehre.

Tagebuch Skilager 5.Tag (2018)

Freitag, 26.01.2018

506Heute Morgen mussten wir leider unsere Koffer packen. Unser Gepäck deponierten wir in einem für uns im Hotel ausgewiesenen Raum. Nach dem Frühstück erfolgte die Zimmerabnahme. Gefühlte Tonnen leerer Plastikflaschen und Dosen türmten sich vor und in den Zimmern, Tja, Sport macht eben durstig! Bis auf ein Paar "damenlose" Turnschuhe, die von einem Schrank hervor lugten, konnte in den Mädchenzimmern nichts beanstandet werden. Das komplette Chaos dagegen in den Zimmern der Jungs. Die ständigen Nachbesserungsarbeiten kosteten viel Zeit und Nerven. In letzter Minute erreichten wir unseren Skibus. Den fünften Skitag verbrachten wir alle gemeinsam im Skigebiet "Rosshütte". Wie an den Tagen zuvor, spielte auch heute das Wetter super mit. Wir nutzen die uns verbleibenden Stunden, um an der Technik zu feilen. Viele Schüler überwanden ihre Ängste und wagten sich auf unbekannte Pisten. Im letzen Moment platzte auch bei unseren letzten Skischülern der sprichwörtliche Knoten. Somit haben alle Skischüler das Skifahren erlernt und das pädagogisches Ziel unserer Unterrichtseinheit "Schulsport im Schnee" wurde zu 100% erreicht. Einige Schüler konnten sogar ihre Note bei der Bewertung "Abfahrt/Technik" verbessern. Auf der letzten Abfahrt machte sich Wehmut breit. Wir hörten auf, als es am schönsten war. Rufe nach Verlängerung wurden immer lauter. Ein netter Skibusfahrer ließ uns direkt am Hotel aussteigen. Wir hatten eine Stunde Zeit, um das Material abzugeben, zu duschen und die Klamotten zu wechseln. Nach einer positiven Geruchsprobe stand der Abfahrt mit unserem Reisebus gegen 15.15 Uhr nichts mehr im Weg. Nach dem Abendessen gegen 18.00 Uhr bei McDonalds und einer gemeinsamen Gesangsstunde im Bus kehrte Ruhe ein. Um 2.30 Uhr wurden das Skilager in Waren beendet und alle Skihasen konnten ihren Eltern übergeben werden.

Das Team der Skilehrer 

Tagebuch Skilager 4.Tag (2018)

Donnerstag, 25.01.2018

401Schulskilehrerinnen und Schulskilehrer haben niemals Feierabend! Rund um die Uhr ist ihr voller Einsatz gefordert. So wurden weit nach Mitternacht auf dem Jungenflur orientierungslose Skischülerinnen gefunden, die sich auf der Suche nach ihren eigenen Betten im Hotel völlig verirrt hatten. Ihnen konnte aber schnell geholfen werden. Ihre schlaftrunkenen Mitbewohnerinnen, konnten nur durch nachdrückliches Klopfen dazu bewegt werden, die bereits versperrte Zimmertür zu öffnen. Nachdem die Ordnung wiederhergestellt war, kehrte endlich Ruhe ein. Die nächtliche Rettungsaktion wurde in der Morgenbesprechung thematisiert, um weiteren Irrungen und Fehlleitungen präventiv entgegenzuwirken. Ganz nebenbei wurden auch die Gruppen für den heutigen Tag festgelegt. Wir verteilten uns heute auf zwei Skigebiete. So konnten wir den unterschiedlichen Anspruchsniveaus unserer Skihasen besser gerecht werden. Im Skigebiet "Geschwandkopf" übten die Anfänger. Parallel mit uns trainierten Skispringer auf der benachbarten Schanze. Morgen startet hier der Weltcup der Nordisch Kombinierten. Live und über eine riesige Leinwand konnten wir die Riesensätze hautnah mit verfolgen. Viele Namen bekannter Topathleten wurden über die alles beschallende Lautsprecher verkündet. Die Kurse der Fortgeschrittenen, Fortgeschrittenen+ und "Profis" fuhren direkt in das Skigebiet "Rosshütte". Der komplette Pistenplan bis auf 2100m wurde gnadenlos abgefahren. Viele Skischüler aber auch Skilehrer gerieten dabei an ihre physischen Grenzen. Am frühen Nachmittag erfolgte die Verbrüderung aller Skigruppen im letztgenannten Skigebiet. Endlich konnten auch unsere unerfahrenen Skischüler die Highlights des Skigebietes bestaunen. Per Standseilbahn und Schwebebahn ging es in schwindelerregende Höhen. Auf 2045m über NN genossen wir die grandiose Aussicht der Bergwelt und hielten diese in unzähligen Fotos fest. Unter fachkundiger Anleitung konnten dabei geografische Begriffe, wie z.B. Faltengebirge, Baumgrenze und Trogtal anschaulich wiederholt werden. Auch der letzte unserer Skischüler begriff in diesem Moment, dass wir seit Tagen in den Alpen Ski gefahren sind.

Das Team der Skilehrer 

 

Tagebuch Skilager 3.Tag (2018)

Mittwoch, 24.01.2018

109Die Morgensonne bescherte uns einen überwältigenden Blick auf die beschneiten Berge. Etwas unübersichtlich gestaltete sich dagegen die Lage im Frühstücksraum. Mit etwas Geduld meisterten wir diese erste Hürde des Tages. Gut gestärkt und frohen Mutes stellten wir uns den Anforderungen des Tages. Das zweite Problem an diesem Morgen ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Eine Stippvisite in den Zimmern der Jugend ließ uns erschauern. Wir appellierten an die Vernunft und erwarteten zeitnahes Abstellen der chaotischen Verhältnisse. Unsere spießige Vorstellung von Ordnung fand aber nur wenig Verständnis bei unseren Heranwachsenden. Die ersten gut gemeinten Ansagen lösten deshalb auch nur müde Versuche aus, die geforderte Ordnung wieder herzustellen. Erst die Androhung auf Skiarrest brachte Bewegung in den ordnungsresistenten Trupp. Es reichten tatsächlich schon wenige Handgriffe und die Farbe des Teppichs kam wieder zum Vorschein. Endlich konnten wir in den dritten Skitag starten.

Heute steuerten wir das Skigebiet Rosshütte (2100m) an. Unsere Skijünger wurden anhand ihrer gestrigen Leistungen in fünf Gruppen eingeteilt. Dann kam die Ernüchterung. Die erste Abfahrt fiel für einen Großteil unserer Anfänger im wahrsten Sinne des Wortes in den Schnee. Alle mühsam erlernten Techniken waren plötzlich wie ausgelöscht. Aber es wurde verbissen gekämpft und mit den ansteigenden Temperaturen auch mächtig geschwitzt. Langsam aber kontinuierlich stellten sich die Erfolge ein. Nach der Mittagspause konnten neben den Fortgeschrittenen auch erste Anfängergruppen die weitläufigen Abfahrten des Skigebietes erkunden sowie die wunderschönen Aussichten aus 2000m Höhe bestaunen. Besonderen Teamgeist bewiesen einige Mädels. Sie unterstützten Frau Müller bei ihrer Arbeit mit unseren "Härtefällen". Aber auch hier hieß es am Nachmittag: "Tagesziel erreicht"!

Das Team der Skilehrer

Tagebuch Skilager 2.Tag (2018)

Dienstag, 23.01.2018

114Hurra, endlich Sonne! Alle Zeichen standen gut für unseren ersten echten Skitag. Doch zu früh gefreut und viel zu früh aufgestanden! Im Frühstücksraum steppte der Bär. Unsere Skijünger hielten sich brav zurück und saßen den ersten Ansturm in der Hotellobby gelassen aus. Das wieder aufgefüllte Buffet belohnte unsere Geduld.

Das Probeanziehen vom Vortag war nicht besonders nachhaltig. Neben vertauschten Skiern und Helmen fehlten plötzlich Handschuhe und Skistöcker. Trotz aller Widrigkeiten eines frühen Morgens schafften wir unseren Skibus. Skigebiet "Geschwandtkopf" wir kommen!

Auf der Piste erfolgte die Einteilung der Skigruppen in die Kategorien Anfänger, Fortgeschrittene und Fortgeschrittene +. Die ersten Übungen am Hang waren schweißtreibend, und das war nicht nur der Sonne geschuldet. Ansätzen totaler Verzweiflung und angekündigter Aufgabe wurde mit pädagogischem Geschick und einfühlsamem Zuspruch entgegengewirkt. Und Einsatz wurde belohnt. Langsam aber kontinuierlich stellten sich erste Erfolge ein. Das weibliche Geschlecht zeigte sich dabei besonders zielstrebig und bissig.

Die Mittagspause in der Sonne füllte die Akkus aller Teilnehmer auf. Gut gelaunt ging es in die zweite Runde des Tages. Die Gruppen wurden in entsprechend der gemachten Fortschritte neu gemischt. Die ersten Anfänger verließen gewohntes Terrain und probierten neue Pisten aus. Gegen 15 Uhr beendeten wir unser "Höhentraining". Die blaue Skibuslinie sammelte den körperlich ermatteten Tross ein. Ein hier nicht namentlich erwähnter Skischullehrer (Stellv. Schulleiter) verließ nebst einem treuen Skischüler in Unkenntnis gemachter Absprache den Bus zu früh. Das brachte 250m extra! Pech gehabt! Ich glaube nicht, dass wir mit Konsequenzen zu rechnen haben.

Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen. Zuvor stärkten wir uns am Salatbuffet!!! Ach so, es gab auch noch eine Birnensuppe, Spaghetti Bolognese und Kuchen mit Sahne.

Das Team der Skilehrer